29. infoExpo 2003: Seminar- und Workshop Programm

Seminar & Ausstellungsort: ConventionPoint, SWX Swiss Exchange

 

Seminarprogramm

LABWORKS LIMS ES: macht mehr aus Ihren Daten
Peter Asmus; PerkinElmer (Schweiz) AG

Das neue LABWORKS Enhanced Security (ES) LIMS System ermöglicht Anwendern in der Umweltüberwachung, Petrochemie, Behörden und anderen Industriebereichen die Entwicklung effizienterer papierloser Verfahrensabläufe und bringt LABWORKS in Einklang mit den Regeln und Auflagen der 21 CFR Part 11. Die neue Version gründet sich auf die schon existierenden besonderen Stärken von LABWORKS, wie eine schnelle Implementation, geringe Unterhaltskosten und geringstmöglichen Programmieraufwand für notwendige Anpassungen. Darüberhinaus erleichtert LABWORKS ES durch die Einführung eines zentralisierten Zugangpunktes ganz dramatisch den Prozess der Absicherung kritischer Labordaten.
Der signifikante Vorteil von LABWORKS LIMS ist seine „three-tier“ Architektur mit einer Datenbank Portabilität, die es erlaubt den gleichen Code zu verwenden, unabhängig davon welches Datenbank- oder Betriebssystem letzlich verwendet werden soll. Dies erlaubt zum Beispiel, mit einer kostengünstigen ACCESS Datenbank zu starten und später auf ORACLE zu migrieren, wenn die Anforderungen an das System steigen - ohne dabei in eine Neuprogrammierung oder Anwenderschulung investieren zu müssen. LABWORKS LIMS ES setzt damit eine beihnahe 15-jährige Erfolgsstory fort, indem es Werkzeuge verfügbar hält, die eine einfache und kostengünstige Migration von Konfigurationen und Daten von einer Version zur nächsten erlauben.
Ein zusätzlicher Vorteil ist die Umsetzung in die jeweils erforderliche Sprachversion. Labworks Lims ES ist damit sowohl in deutscher, englischer, französischer, spanischer oder nahezu jeder anderen Sprache zu betreiben.

Die neuen Produkte im Chromatographiebereich von Thermo: Ein Ueberblick der neusten LC, LC/MS und GC, GC/MS Systeme
Thomas Läubli, Brechbühler AG

Thermo ist eine der innovativsten Firmen im Bereich der analytischen Instrumente. Auch dieses Jahr werden wieder einige Neuheiten vorgestellt. Der TRACE GC ULTRA ist die neue GC Platform für schnellere und empfindlichere Analytik. Surveyor MSQ ist das kleinste Benchtop LC/MS System mit eindrucksvoller Leistung. Das TRACE DSQ, bereits erfolgreich eingeführt im Jahre 2002 hat sich zu einem der meistverkauften GC/MS System entwickelt; hier werden einige Neuigkeiten vorgestellt.
Gerätevalidierung und Wartungs-Ersatzteile
Ruedi Schwarz, sertec electronics

 

Chirale Methodenentwicklung
Dr. Annette Dibowski, YMC GmbH

Die Trennung von enantiomeren Substanzen stellt grundsätzlich eine Herausforderung dar, da sich die Substanzen in einer sogenannten achiralen Umgebung, wie sie normalerweise vorhanden ist, völlig gleich verhalten. So sind z.B. Schmelz- bzw. Siedepunkt bzw. spektroskopische (UV, IR..) und chemische Eigenschaften gleich. Als Resultat lassen sich Enantiomere unter Standard Bedingungen für NP- und RP- Chromatographie nicht trennen.
Anders verhalten sich Enantiomere, wenn die Umgebung ebenfalls chirale Eigenschaften aufweißt. Hier kommt es zu einem eindeutig unterschiedlichen Verhalten des jeweiligen Enantiomers, was schließlich für die Trennung chiraler Substanzen genutzt werden kann.
Zum grundsätzlichen Verständnis des Trennmechanismus auf sog. Chiralen Stationären Phasen können diese in unterschiedliche Typen (nach Wainer) eingeteilt werden, welche sich in Art der Wechselwirkung und Art des Trägermaterials unterscheiden.
Die einzelen Typen werden diskutiert und Beispiele für CSPs bzw. passende Applikationen werden genannt. Hierbei wird herausgearbeitet welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Trennung von Enantiomeren getroffen werden müssen und welche Bedingungen zu beachten sind.

Kapillar-LC - eine neue Dimension in der HPLC
Bernd Pfeffer, SGE (Deutschland) GmbH

Von Kapillar-LC spricht man bei Verwendung von HPLC Säulen mit weniger als 500 µm ID. Die Aspekte beim Einsatz solcher Säulen in LC/MS Systemen, speziell die erhöhte Nachweisempfindlichkeit und der geringe Lösungsmittelbedarf wird dargestellt.

 

Workshop GC

ULTRAFAST GC + GC/MS: GC Analysen in Minuten oder Sekunden (Konzept der schnellen GC, technische Voraussetzungen, Beispiele)
Thomas Läubli, Brechbühler AG

Die Gaschromatographie ist eine etablierte Technik welche in allen Labors Einzug gefunden hat. Allerdings ist in letzter Zeit nicht viel über die GC Technologien berichtet worden. Es gibt aber immer noch genügend Entwicklungen welche nennenswert sind.
Eine der neuesten Techniken in diesem Bereich ist die ULTRAFAST GC, welche Analysen in Sekunden oder Minuten ermöglicht. ULTRAFAST ist nicht einfach schnelle GC. In diesem Workshop werden die verschiedenen Techniken GC, FAST GC und ULTRAFAST GC miteinander verglichen. Die Möglichkeiten der ULTRAFAST Methode und deren Anwendung in der Praxis werden weitere Themen des Workshops sein.
Gas Generatoren für den Einsatz im Gaschromatographen
Joyce Link, Milian SA

Gas generators have become a widely accepted substitute for expensive and dangerous gas cylinders in the laboratory. Not only has the safety aspect led people to decide on using the gas generator; it’s especially the high quality with which gas is generated – ultra pure and almost absolutely dry. Be it as feed gas for the FID, ensuring lowest possible background noise, or as carrier gas - it definitely enhances reproducability of your detections.
With the aid of the Parker Balston Gas Generator, we will show you how compact, reliable and easy to maintain today's gas generators can be, and that they fully comply with the laboratory quality standards and regulations.

MassLib wertet Analysen besser aus
Peter Kofel, MSP Friedli & Co

Oft wird die Massenspektrometrie nur zur Bestimmung des Molekulargewichts und allenfalls mit einigen groben Plausibilitätsüberlegungen als Ergänzung zu anderen spektroskopischen Methoden genutzt. Die Gründe hiefür liegen auf der Hand: Die Spektreninterpretation erscheint dem Nicht-Spezialisten zu unsicher und mühsam und die auf Bibliothekssuchen basierenden Datensysteme erweisen sich oft als untauglich, wenn ein unbekanntes Spektrum nicht in ausreichender Aehnlichkeit und Qualität in der Bibliothek vorhanden ist.
MassLib ist hier die Ausnahme. Die in MassLib implementierten Aehnlichkeitssuchen für Fragmente, Neutralabspaltungen und Strukturen ermöglichen es, Strukturinformation zu erhalten auch wenn Spektren verwandter Strukturen offensichtlich verschieden aussehen. Dies ermöglicht die Strukturaufklärung auch dort, wo mangelnde Substanzmenge nur noch die Massenspektrometrie zulässt.
Zur Auswertung massenspektrometrischer Analysen können in MassLib zusätzlich zu internen (z.B. Single-Ion Spuren) und externen (z.B. Temperaturprofile) Hilfsspuren auch Vergleichsanalysen beigezogen werden. Der computerassistierte Vergleich ganzer Analysen ermöglicht die rasche Erfassung und Interpretation der Unterschiede auch von auf den ersten Blick sehr ähnlichen Analysen.

Workshop HPLC

Validierung von Detektoren in der Chromatographie leichter gemacht
Andreas Floderer, infochroma ag

Dank sehr guter Ausbildung können Laboranten Gerätezubehör für HPLC- bzw. GC- Geräte selbstständig ersetzen und danach die Vorschriften konforme Arbeitsweise feststellen.
z.B. das Auswechseln von Deuterium-Lampen in HPLC-Detektoren und der anschliessende Test auf UV-Wellenlängen Richtigkeit
Wichtig dabei ist, Fehler zu vermeiden und die erfolgten Tätigkeiten nachvollziehbar zu dokumentieren. Es wird eine Software vorgestellt, die dem HPLC und dem GC Anwender das geeignete Arbeitsmittel in die Hand gibt.
Anwendungsbeispiele für HPLC User sind der Test für die:

+ Richtigkeit der Flussrate
+ Richtigkeit des Gradienten
+ Richtigkeit der UV-Wellenlänge
+ Linearität der UV-Absorption
+ Richtigkeit der Temperatur des Säulenofens
+ Richtigkeit der Funktionsweise des Autosamplers

am Beispiel des Tests für die Richtigkeit der Flussrate wird die Software einschliesslich des Test-Reports detailliert erklärt.
Anwender können selbst einen Test auswählen und schnuppern, welche Vorteile die Software für Sie bringt !

Micro HPLC
Dr. Jürgen Maier-Rosenkranz, GROM GmbH

Die in der HPLC üblichen Pumpen und Gradientensysteme sind zum Teil noch in der Microbore HPLC einsetzbar, aber Flußraten von < 50 µL / min sind mit Standard HPLC Anlagen nicht in ausreichender Performance realisierbar. Mit der sehr starken Verbreitung der LC/MS sind in den letzten Jahren auch die dafür notwendigen LC-Systeme verstärkt auf dem Markt.
Es wird ein Überblick über die verschiedenen Techniken sowie deren Vor- und Nachteile beschrieben werden. Insbesondere soll Anwendern gezeigt werden wie sie Ihr System überprüfen können und den Anwendungsbereich festlegen können. Im zweiten Teil werden die auf dem Markt befindlichen Systeme beschrieben und bewertet.

 
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